Das Skistadion in Ofterschwang

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Winterstart in Ofterschwang

Seit dieser Woche hat auch der Winter bei uns in Ofterschwang Einzug gehalten und den Ort in winterliche Stimmung versetzt. Die kalten Temperaturen sorgten dafür, dass auch die Beschneiung der Weltcup-Piste seit Montag erfolgreich gestartet werden konnte und somit eine erste Grundlage für den Weltcup und den Skibetrieb geschaffen werden konnte.

Beschneiung in Ofterschwang

Auch die Technik-Damen des Deutschen Skiverbands bereiten sich nach dem Sieg von Viktoria Rebensburg schon wieder gut auf das nächste Rennen im amerikanischen Killington vor. Während des Trainings auf der Reiteralm nahm sich der Bundestrainer Jürgen Graller die Zeit für ein kurzes Interview mit skiweltcup.TV.

Skiweltcup.TV: Das DSV-Damen-Team ist sehr erfolgreich in die neue Saison gestartet. Wie ist die Stimmung in den Trainingsgruppen?

Jürgen Graller: Die Stimmung im Team ist sehr gut; so war sie aber auch schon den ganzen Sommer hindurch. Natürlich pusht der Sieg von Vicky Rebensburg die ganze Mannschaft. Aber auch der Slalom von Levi, mit dem sechsten Platz von Lena Dürr und dem sehr guten ersten Lauf von Maren Wiesler, hat schon gezeigt, dass die Arbeit über den Sommer Früchte trägt. Natürlich hoffen wir, dass sich dieser Erfolg nun auf das gesamte Team überträgt und wir diesen positiven Spirit mit in die nächsten Weltcuprennen mitnehmen.

Skiweltcup.TV: Du persönlich scheinst dich aber auch sehr wohl im DSV-Team zu fühlen …

Jürgen Graller: Ich fühle mich schon seit dem 1. April sehr wohl im Deutschen Skiverband. Wir haben ein paar Sachen umgestellt, aber grundsätzlich ziehen alle an einem Strang. Uns ist bewusst, dass die Situation nicht leicht ist, aber wenn wir zusammen so weiter arbeiten, bin ich sehr zuversichtlich. Es wird sicher nicht von heute auf morgen gehen, aber ich glaube dass man erste Zeichen sieht. Nichtsdestotrotz müssen wir hart arbeiten, und gemeinsam unsere Ziele verfolgen.

Skiweltcup.TV: Wie sind deine Planungen bis zu den nächsten Weltcuprennen in Killington?

Jürgen Graller: Wir hätten zuerst geplant, dass wir zum Training nach Killington gehen. Wegen der eingeschränkten Bedingungen haben wir diese Einheit abgesagt. Gott sei Dank haben wir in Österreich mit der Reiteralm eine sehr gute Alternative, wo wir uns auf den Slalom vorbereiten. Zusätzlich werden wir zwei Tage in Mayrhofen im Riesenslalom trainieren. Die Mädels aus der Riesentorlaufgruppe fliegen am 22. November, die Slalomgruppe am Folgetag nach Killington.

Skiweltcup.TV: Wo trainieren zurzeit die Speed-Damen?

Jürgen Graller: Die Speed-Damen inklusive Vicky Rebensburg sind seit dem 7. November in Copper Mountain. Vicky bereitet sich hier auf die Speedrennen und während der letzten drei Tage intensiv auf den Riesentorlauf vor. Am 22. November stößt sie dann in Killington zum Team.

Skiweltcup.TV: Tina Geiger und Luci Rispler sind wieder im Training. Wie geht es den beiden?

Jürgen Graller: Tina hat hier auf der Reiteralm, nach ihrer Lungenentzündung, jetzt drei Tage trainiert. Die Eindrücke sind sehr positiv, und die Hüfte ist sowieso wieder in Ordnung. Sie kann in den nächsten Tagen bei sehr guten Bedingungen Slalom trainieren. In Killington wird sie wieder in den Skiweltcup einsteigen.
Luci durchläuft nach ihrer Kniearthroskopie ein eigenes Programm und wird voraussichtlich zum Anfang der Europacuprennen wieder an den Start gehen können.

Quelle www.skiweltcup.tv