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Slalom-WM-Gold für die Vorarlbergerin Katharina Liensberger

Die österreichische Skirennläuferin hat in einer Zeit von 1.39,50 Minuten die WM-Goldmedaille im Slalom gewonnen.

Katharina Liensberger

Wenige Tage nach ihrem Erfolg im Paraellel-Bewerb legte die Vorarlbergerin eine Schippe drauf und demonstrierte ihre ganze Klasse. In beiden Läufen zauberte die mit der Startnummer 1 ins Rennen gegangene ÖSV-Athletin die Bestzeit in den Schnee. Am Ende hatte sie eine Sekunde Vorsprung auf die Slowakin Petra Vlhová. Auf Rang drei schwang Mikaela Shiffrin (+1,98) aus den USA ab, die ihren Traum vom fünften WM-Torlauf-Gold in Folge schon nach einem großen Rückstand im ersten Durchgang begraben musste.

Katharina Liensberger: „Ich weiß überhaupt nicht was ich sagen soll. Ich habe so viel getan für dieses Rennen, habe alles probiert und darauf hingearbeitet. Ich bin so glücklich, dankbar und kann es überhaupt nicht in Worte fassen. Wenn man sich etwas so wünscht und es dann in Erfüllung geht, dann schafft man es auch irgendwie. Davon habe ich geträumt und ich bin so glücklich, dass ich es geschafft habe. Wir haben so speziell auf dieses Rennen hingearbeitet, da ist es umso schöner, wenn sich die Arbeit dann richtig lohnt.“

Petra Vlhova: „Es war schon eine gute WM, aber im Slalom nicht gut genug, weil Katharina einfach zu stark war. Zwei Medaillen sind gut und deshalb bin ich auch zufrieden, wenn ich aus Cortina wegfahre. Der Slalom-Weltcup wird sicher eng, weil alle so stark sind. Das wird ein hartes aber auch spannendes letztes Monat.“

Mikaela Shiffrin: „Es ist wirklich unglaublich. Ich habe wirklich nicht geglaubt, dass ich hier vier Medaillen gewinnen kann. Davon träumen okay, aber dann gut genug zu fahren, das zu schaffen, ist echt speziell. Die zwei Wochen hier in Cortina waren super, jeder Tag hatte etwas, worauf ich mich freuen konnte. Ich bin heute sicher dankbarer, als ich es vor einem Jahr gewesen wäre. Ich war mir ganz sicher, dass Katharina heute on fire ist und im Riesentorlauf habe ich mir schon gedacht: Wow sie ist sicher richtig on fire!“

„Blech“-Pech hatte die Schweizerin Wendy Holdener (+2,34), die sich im Unterschied zu den bisherigen Auftritten bei der diesjährigen Ski-Weltmeisterschaft in den bellunesischen Dolomiten stark verbessert zeigte, jedoch mit dem undankbaren vierten Platz begnügen musste. Sehr gut präsentierte sich die im Europacup auftrumpfende Slowenin Andreja Slokar (+2,67), die mit der relativ hohen Startnummer 31 auf Position 17 fuhr und dank der zweitbesten Zeit im Finale ein Dutzend Plätze gutmachte und sich am Ende über den fünften Rang freuen konnte. Zweitbeste Österreicherin wurde die Tirolerin Chiara Mair (+2,75), die sich als Sechste in die heutige Slalom-Ergebnisliste eintrug. Die Norwegerin Kristin Lysdahl (+2,94) schwang als Siebte ab. Eine sehr gute Vorstellung zeigte auch die Swiss-Ski-Dame Camille Rast (+3,09) auf Platz acht. Die besten Zehn des heutigen Torlaufs auf der Druscié-Strecke wurden von Slokars Teamkollegin Ana Bucik (9.; +3,39) und der Japanerin Asa Ando (10.; +3,42) komplettiert.
Die Deutsche Lena Dürr hatte wieder mit ihrem schwankenden Nervenkostüm zu kämpfen. Nach einem vielversprechenden siebten Rang zur Halbzeit verpatzte sie den zweiten Lauf. Am Ende fehlten der auf Position 14 abschwingenden DSV-Athletin 3,75 Sekunden auf Weltmeisterin Liensberger. Ihre Teamkollegin Andrea Filser (+4,39) konnte sich aufgrund der neuntbesten Zeit im zweiten Durchgang um sieben Ränge verbessern und klassierte sich auf Platz 20.

Quelle www.skiweltcup.tv

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