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Ski-Märchen für Federica Brignone
Beim olympischen Riesenslalom der Frauen bei den Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo hat die Italienerin Federica Brignone vor heimischem Publikum für einen emotionalen Höhepunkt gesorgt.

Die 35-Jährige gewann nach zwei starken Läufen die Goldmedaille und feierte damit ihren zweiten Olympiasieg dieser Spiele. Vor den begeisterten italienischen Fans setzte sich Brignone souverän gegen die internationale Konkurrenz durch und krönte damit ihr beeindruckendes Comeback nach ihrer schweren Verletzung im Jahr zuvor.
Bereits im ersten Durchgang gehörte Brignone zu den Schnellsten und legte im Finale noch einmal nach. Mit einer Gesamtzeit von 2:13,50 Minuten sicherte sie sich Gold mit deutlichem Vorsprung. Hinter ihr landeten die Schwedin Sara Hector und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund zeitgleich auf Rang zwei und teilten sich die Silbermedaille. Bronze wurde in diesem Rennen nicht vergeben, da zwei Athletinnen denselben Rückstand aufwiesen. Für die große Favoritin Mikaela Shiffrin verlief der Riesenslalom dagegen enttäuschend. Die Amerikanerin fand auf der anspruchsvollen Strecke nie richtig ihren Rhythmus und musste sich am Ende mit Platz elf zufriedengeben. Nach ihrem späteren Olympiasieg im Slalom sprach Shiffrin selbst davon, dass der Riesenslalom eines der schwierigsten Rennen ihrer Spiele gewesen sei. Aus deutscher Sicht sorgte vor allem Lena Dürr für große Spannung. Die Deutsche überraschte im ersten Lauf mit einer sensationellen Fahrt und lag zwischenzeitlich sogar auf Silberkurs. Im zweiten Durchgang schien eine olympische Medaille lange greifbar, ehe sie im unteren Streckenabschnitt wertvolle Zeit verlor. Am Ende fiel Dürr noch auf Rang neun zurück und verpasste das Podium denkbar knapp. Der Rückstand auf die Silberränge betrug lediglich wenige Hundertstelsekunden.
Für Brignone war der Triumph ein ganz besonderer Moment. Die Italienerin wurde im Ziel von den Fans frenetisch gefeiert und sprach später von einem „Traum, der wahr geworden ist“. Internationale Medien bezeichneten ihren Sieg als eines der emotionalsten Rennen der alpinen Wettbewerbe von Cortina 2026.














