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Silber für das DSV-Team
Bei der alpinen Team-Kombination der Damen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo hat das deutsche Team eine der größten Überraschungen der Wettbewerbe knapp verpasst – und dennoch eine weitere Medaille für das DSV-Team geholt.

Gold ging an das österreichische Duo Ariane Rädler und Katharina Huber, das sich in einem extrem engen Rennen durchsetzte. Mit einer Gesamtzeit von 2:21,66 Minuten lagen sie am Ende nur hauchdünn vor Deutschland. Den entscheidenden Unterschied machte dabei vor allem der Slalomdurchgang, in dem die Entscheidung praktisch auf den letzten Metern fiel.
Für Deutschland gingen Kira Weidle-Winkelmann und Emma Aicher an den Start. Nach der Abfahrt lag das Duo noch auf Rang sechs, doch im Slalom zeigte vor allem Emma Aicher eine herausragende Leistung und fuhr die schnellste Slalomzeit des gesamten Feldes. Damit kämpfte sich das deutsche Team noch bis auf Silber nach vorne – am Ende fehlten nur fünf Hundertstelsekunden auf Gold. Die Bronzemedaille sicherten sich die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan, die mit einem soliden und ausgeglichenen Rennen ebenfalls lange im Kampf um die Spitze lagen, letztlich aber rund zwei Zehntel Rückstand auf das Siegerteam hatten. Das eigentlich favorisierte US-Topteam mit Breezy Johnson und Mikaela Shiffrin ging dagegen leer aus. Trotz einer starken Ausgangsposition nach der Abfahrt reichte es im Slalom nicht, um die Führung zu verteidigen. Shiffrin konnte ihre Position nicht absichern, sodass das Duo am Ende nur auf Rang vier landete – knapp hinter den Medaillenrängen. Aus deutscher Sicht wurde besonders der Auftritt von Emma Aicher gefeiert. Ihr Slalomlauf galt als einer der besten des gesamten Tages und war letztlich der entscheidende Faktor für den Sprung auf das Podium. Kira Weidle-Winkelmann legte zuvor in der Abfahrt eine solide Basis, die das Team überhaupt in die Medaillenposition brachte. Insgesamt war die Team-Kombination eines der dramatischsten Rennen der alpinen Skiwettbewerbe dieser Spiele: Österreich jubelte über Gold, Deutschland gewann Silber mit minimalem Rückstand, und die USA mussten sich trotz großer Erwartungen mit Bronze und Platz vier begnügen.














