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Marta Bassino feiert ersten Weltcupsieg, beim Riesenslalom von Killington

Killington – der Schauplatz des Geschehens, gelegen im US-Bundesstaat Vermont. Es siegte Marta Bassino vor Federica Brignone (beide Italien) und Hausherrin Mikaela Shiffrin.

Marta Bassino (ITA)

Marta Bassino kann sich freuen. Die azurblaue Skirennläuferin feierte beim Riesentorlauf von Killington in einer Zeit von 1.38,19 Minuten ihren ersten Sieg in einem Ski Weltcup Rennen. Ihre Teamkollegin Federica Brignone (+0,26), die im Vorjahr hier gewinnen konnte, belegte den zweiten Rang. Mikaela Shiffrin (+0,29) aus den USA schwang als Dritte ab.

Ein gutes Ergebnis gab es von der Schweizerin Michelle Gisin (+0,31) zu berichten, die knapp den Sprung auf das Treppchen verpasste. Die Französin Tessa Worley hatte als Fünfte genau eine halbe Sekunde Rückstand auf die siegreiche Italienerin Bassino. Petra Vlhovà (+0,65), die amtierende Weltmeisterin aus der Slowakei, klassierte sich auf Rang sechs.

Die erfahrene DSV-Athletin Viktoria Rebensburg (+0,98) war als Siebte die letzte Athletin, die einen Rückstand von weniger als eine Sekunde auf die Gewinnerin aufriss. Hinter der Deutschen landete Wendy Holdener (+1,12) als Zweitbeste des Swiss-Ski-Teams auf Position acht. Sehr gut präsentierte sich die Norwegerin Mina Fürst Holtmann (+1,29) auf Rang neun. Die besten Zehn wurden von der jungen wie gleichermaßen talentierten Meta Hrovat (+1,34) aus Slowenien vervollständigt.

Die Tirolerin Eva-Maria Brem (+1,95), zur Halbzeit noch auf Platz zehn gelegen, verpatzte ihren Finallauf und klassierte sich am Ende auf Rang 16. Die ÖSV-Starterin Katharina Truppe (+2,06) wurde noch vor der routinierten Eidgenossin Lara Gut-Behrami (19.; +2,13) 18.

Drittbeste rot-weiß-rote Starterin wurde Katharina Huber (+2,16), die sich mit der Nummer 60 für den zweiten Durchgang qualifizieren konnte und ihren Arbeitstag mit dem 20. Platz beendete. Marlene Schmotz (+2,44), die zweite Deutsche im Finale, schwang auf Position 21 ab. Andrea Ellenberger (+2,69) aus der Schweiz klassierte sich auf Rang 25.

Die Sölden siegreiche Neuseeländerin Alice Robinson schied im ersten Lauf aus; Anna Veith aus Österreich konnte sich bei ihrem Comeback nicht für den zweiten Lauf qualifizieren. Der nächste Riesentorlauf wird am 17. Dezember, also eine Woche vor dem Heiligen Abend, im französischen Courchevel ausgetragen.

In der Disziplinenwertung liegt Shiffrin mit 140 von möglichen 200 Punkten vorn. Dahinter lauert bereits das italienische Duo Brignone (125) und Bassino (122). Ohne Zweifel ist Bassino die große Überraschung heute. Der heutige Sieg ist ihr größter Erfolg nach ihrem Junioren-Weltmeistertitel, die sie im Riesenslalom vor fünf Jahren im slowakischen Jasná gewonnen hat.

Quelle www.skiweltcup.tv