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Federica Brignone entscheidet Riesenslalom von Courchevel knapp für sich

Courchevel – Am heutigen Dienstag bestritten die Riesentorläuferinnen im französischen Courchevel ihren dritten Einsatz im Ski Weltcup Winter 2019/20.

Federica Brignone - Bildnachweis Organisationskomitee - Fotograf Dominik Berchtold

Dabei siegte die Italienerin Federica Brignone vor der Norwegerin Mina Fürst Holtmann und der Schweizerin Wendy Holdener. Brignone benötigte für ihren Triumph eine Zeit von 2.12,59 Minuten. Holtmann, die zur Halbzeit noch den Platz an der Sonne inne hatte, lag nur vier Hundertstelsekunden zurück. Holdener kletterte im Riesenslalom erstmals aufs Podest und riss als Dritte 0,44 Sekunden auf Brignone auf.

Federica Brignone: „Ich war wirklich aggressiv unterwegs. Ein Dank an die Pistenarbeiter, weil die Piste gut gehalten hat. Ich habe versucht schnell Ski zu fahren und zu attackieren. Mina fährt sensationell Ski momentan und im Training war sie sogar oft viel schneller als ich. Ich habe mir gedacht wenn sie gewinnt, ist sie besser als ich, aber ich bin glücklich, dass ich vorne bin.“

Die Weltmeisterin Petra Vlhová aus der Slowakei, vor zwei Tagen Parallelslalomsiegerin in St. Moritz, wurde mit einem Rückstand von 0,48 Sekunden auf die siegreiche Italienerin Vierte. Die Deutsche Viktoria Rebensburg teilte sich mit der Slowakin den vierten Rang und konnte sich im Vergleich zu den Einsätzen in Sölden und Killington verbessern. Viktoria Rebensburg: „Es fuchst mich schon sehr, dass ich vier Hundertstel hinter dem Podest bin, ich bin aber nicht enttäusch. Wenn man die Ergebnisse in dieser Saison ansieht, 14,7, 4, im Riesenslalom, muss ich einfach so weitermachen. Jetzt macht es wieder Spaß, und ich kann so Riesenslalom fahren, wie ich es mir vorstelle.“

Sechste wurde die Schwedin Sara Hector (+0,59), die zwei konstante Durchgänge zeigte. Auf Rang sieben schwang Killington-Siegerin Marta Bassino (+0,77) aus Italien ab; sie lag nach dem ersten Lauf noch auf dem zweiten Platz. Die Wikingerin Maria Therese Tviberg (+0,86) beendete ihren Arbeitstag auf Position acht. Sehr gut präsentierte sich die DSV-Athletin Marlene Schmotz (+0,89), die im Finale vom 20. Zwischenrang bis auf Platz neun nach vorne fuhr und noch vor Sölden-Siegerin Alice Robinson aus Neuseeland (10.; +0,98) abschwang.

In der Disziplinenwertung sind Federica Brignone mit 225 Punkten, Mina Fürst Holtmann (159) und Marta Bassino (158) an der bisher Führenden Mikaela Shiffrin vorbeigezogen. Die US-Lady rangiert auf Platz vier und hat in den drei Riesenslaloms des Winters 2019/20 154 Zähler gesammelt. Der vierte Riesentorlauf findet am 28. Dezember in der Osttiroler Hauptstadt Lienz statt.

Quelle www.skiweltcup.tv