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"Erleichterung war schon sehr groß"

Christina Geiger schafft die Qualifikation für die alpine Ski-WM in St. Moritz

Christina Geiger

Die Saison hatte für Christina Geiger (26) gar nicht gut begonnen. Nach einer Knie-OP und Reha stand die Oberstdorferin erst Anfang September wieder auf Ski - und fuhr in den ersten Rennen oft hinterher. Zuletzt lief es für die Slalom-Spezialistin aber immer besser. Nach ihrem achten Platz beim Nachtslalom in Flachau/Österreich haben wir mit ihr gesprochen.

Nach Rang acht in Flachau haben sie die ersehnte WM-Qualifikation in der Tasche. Wie groß war der Stein, der Ihnen vom Herzen gefallen ist?

Geiger: Riesig. Die Erleichterung war schon sehr groß, als ich im Ziel angekommen bin und auf der Anzeigetafel die Eins aufgeleuchtet hat. Da wusste ich, ich bin unter den besten 15 und habe das WM-Ticket!

Sie standen nach dem Lauf im zweiten Durchgang lange als Führende in der Leader-Box. Ein ungewohntes Gefühl?

Geiher: In dieser Saison schon. Aber ich kannte es schon aus dem letzten Jahr. Da bin ich einmal von Rang 21 im ersten Durchgang noch auf Platz 11 vorgefahren und stand auch recht lange in der Leader-Box. Neu war für mich allerdings das große Medieninteresse. Ich durfte sogar Interviews im österreichischen Fernsehen und by Sky geben.

Was lief in Flachau besser als in den Wochen zuvor?

Geiger: Ich bin den zweiten Durchgang ganz anders angegangen. Mir war klar, dass es meine letzte Chance auf die WM-Quali war. Ich wollte daher noch einmal richtig Gas geben und alles riskieren. Zu verlieren gab es für mich in diesem Augenblick sowieso nichts mehr.

Text: Allgäuer Anzeigeblatt