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Stimmungsvolle Siegerehrung in Sonthofen
800 Zuschauer drängten sich am Freitag Abend auf dem Sonthofer Rathausplatz, um die Besten des heutigen Riesenslaloms zur offiziellen Siegerehrung zu begrüßen. Vor allem Siegerin Kathrin Zettel wurde von ihrem Fanclub frenetisch gefeiert. Bei der anschließenden Startnummern-Auslosung für den Slalom am Samstag hatte die Schwedin Anja Paerson das größte Glück. Ihr wurde die Nummer eins zugelost. Niki Hosp geht als Zweite, die Riesenslalom-Siegerin Kathrin Zettel als Dritte ins Rennen. Maria Riesch, die wegen Fiebers das Bett hütete und von Bundestrainer Matthias Berthold vertreten wurde, bekam die Nummer 6 zugelost. Die Organisatoren in Sonthofen hatten sich für die Auslosung etwas ganz besonderes ausgedacht. Die weltbesten Skifahrerinnen mussten sich für ein gstandenes Mannsbild der Trachtengruppe Alpenrose aus Ofterschwang entscheiden. Diese trugen die Startnummern-Leibchen in ihrem Hosensack ...
Gelungener Auftakt des Weltcup-Wochenendes
Das Riesenslalom-Rennen der Frauen in Ofterschwang war ein voller Erfolg. 5000 Zuschauer, darunter 2000 Schüler aus dem ganzen im Allgäu, verbreiteten im Ofterschwanger Skistadion eine einzigartige Atmosphäre. Dank der unermüdlichen Arbeit von 230 freiwilligen Helfern in der Nacht vor dem Rennen hatten die Läuferinnen gute Bedingungen. Renndirektor Atle Skaardal zollte dem Veranstalter ein großes Lob. Auch Siegerin Kathrin Zettel aus Österreich schwärmte: "Die Stimmung hier in Ofterschwang ist super. Es macht einfach riesig Spaß, die Leute schreien zu hören, wenn man in den Steilhang einfährt." Am Samstag wird das Weltcup-Wochenende mit dem Slalom fortgesetzt. Start des ersten Durchgangs ist um 10 Uhr, der zweite Lauf beginnt um 13 Uhr.
Doppelsieg für Rot-Weiß-Rot in Ofterschwang
Die Österreicherin Kathrin Zettel hat mit ihrem Sieg beim Weltcup-Riesenslalom in Ofterschwang ihre Führung in der Disziplinenwertung auf 41 Punkte ausgebaut. Ihre größte Konkurrentin Tanja Poutiainen
(Finnland) landete auf Platz drei. Elisabeth Görgl komplettierte als Zweite den Triumph für Österreich. Die nach dem ersten Durchgang an der Spitze liegende Tina Maze (Slowenien) hatte im zweiten Lauf einige Probleme und rutschte auf Platz vier ab. Gut präsentierten sich Viktoria Rebensburg und Kathrin Hölzl. Nach einer beherzten Fahrt im zweiten Lauf schob sich die Doppel-Juniorenweltmeisterin Rebensburg von Platz acht auf sechs. Hölzl konnte noch von zwölf auf neun vorrücken. Die grippegeschwächte Maria Riesch, nach dem ersten Durchgang noch Dreizehnte, landete am Ende auf Platz 22.
Nach dem 2. Platz im 1. Durchgang konnte sich Kathrin Zettel aus Österrreich im 2. Durchgang steigern und gewinnt mit einer Gesamtzeit von 2:26,48 und einem Vorsprung von 12 Hundertstel Sekunden den FIS Skiweltcup im Riesenslalom in Ofterschwang. Elisabeth Görgl, ebenfalls aus Österreich belegt den 2. Platz vor Tanja Poutiainen sus Schweden. Tina Maze aus Slowenien konnte ihren 1. Platz nach dem 1. Durchgang leider im 2. Durchgang nicht bestätigen und belegt mit 78 Hundertstel Sekunden Rang 4.
Stimmen zum Riesenslalom am Freitag:
Kathrin Zettel (Siegerin): (nach Platz 3 und 2 in 2006) Ich habe mich in Ofterschwang immer schon wohl gefühlt. Ich mag die Strecke mit ihren verschiedenen Schwierigkeitsgraden und den Bodenwellen. Es ist mir heute gelungen, die richtige Mischung für mein Rennen zu finden. Ich hoffe mein Zweikampf mit Tanja wird gut für mich ausgehen. Auf 41 Punkten Vorsprung kann man sich nicht ausruhen und ich werde alles versuchen, „die Kugel“ heimzuholen. Im Gesamtweltcup ist alles möglich und man wird sehen, ob ich in Are den knappen Rückstand auf die Dritte Anja Paerson aufholen kann. Ich werde außer der Abfahrt noch alle restlichen Rennen bestreiten.
Elisabeth Görgl (Platz 2): Ich habe einen relativ guten ersten Lauf gehabt. Auch beim zweiten Lauf bin ich gut rein gekommen und dann merkte ich, wie die Post abging. Es ist mir heute sehr gut gelaufen. Die 80 Punkte sind sehr gut für mich. Damit habe ich jetzt Platz drei in der Disziplinenwertung vor Denise Karbon übernommen. Für mich war es wichtig, die Trainingsleistung gut umzusetzen und ein gutes Rennen zu fahren. Ich selber werde morgen beim Slalom nicht dabei sein und vor Are noch einmal Pause machen.
Tanja Poutiainen (Platz 3): Der Zweikampf mit Kathrin Zettel war heute sehr knapp. Wir haben beide unser Bestes gegeben. Es wird sicher bis zum Ende spannend bleiben. Natürlich schaut man, wenn es zum Saisonfinale so knapp ist, ständig auf den Weltcup-Stand. Ich werde alles unternehmen, um die Kristallkugel doch noch gewinnen zu können. Jetzt kann ich in Are nicht mehr taktisch fahren, sondern muss gewinnen. (Zur Piste): Im ersten Lauf war es schon etwas komisch, dass die ersten Läuferinnen sich in der Reihenfolge Ihrer Startnummern platzierten. Ich habe aber keine Unebenheiten auf der Piste gespürt..
Viktoria Rebensburg (6.): Mit Platz sechs bin ich sehr zufrieden. Im zweiten Lauf hatte ich oben einen Fehler und eigentlich gar nicht damit gerechnet im Ziel in Führung zu liegen. Die zwei Siege bei der Junioren-WM haben mir viel Sicherheit gegeben. Durch den Sieg im Riesenslalom war ich ja schon für das Weltcup-Finale in Are qualifiziert, was viel Druck von mir genommen hat.
Maria Riesch (22.): Mit dem Rennen bin ich nicht zufrieden.. Das war heute kein guter zweiter Durchgang. Ich bin enttäuscht, dass ich so weit zurück gefallen bin. Viki hat einen super zweiten Durchgang gefahren: Volle Attacke und Risiko. Es ist gut, dass in unserem Team jetzt nicht mehr alles an mir hängt. Jetzt gehe ich schnell ins Hotel, um mich weiter von meiner Erkältung zu erholen.
Kathrin Hölzl (9.): Der zweite Durchgang war besser als der erste. Ich habe das Beste aus der Situation gemacht. Ich habe versucht schnell von der Kante weg zu fahren und nicht so viel zu Bremsen wie im ersten Durchgang. Das war mein erstes Rennen als Weltmeisterin, aber ich bin gefahren wie immer.
Niki Hosp (19.): Das war heute schon sehr hart für mich. Im unteren Teil fehlt mir einfach noch die Skikondition. Nach 50 Sekunden hab’ ich gemerkt, es ist vorbei. Oben war es schon okay. Auch wenn mir momentan die Grundschnelligkeit fehlt, werde ich es morgen im Slalom trotzdem probieren.
Deutsche Damen können nicht überzeugen
Die deutschen Damen konnte beim Riesenslalom Weltcup in Ofterschwang ihren Heimvorteil nicht nutzen. Während sich Kathrin Hölzl vom 12. Platz im 1. Durchgang auf den 7. Platz mit einem sensationellen 2. Durchgang verbessern konnte konnte Maria Riesch ihren 13. Platz im 1. Durchgang nicht halten. Sie landete auf dem 22. Platz nach dem 2. Durchgang. Überzeugen konnte Viktoria Rebensburg, sie erreichte einen sensationellen 6. Platz.
Spannender 2. Durchgang
Bei besserem Wetter fieberten die zahlreichen Zuschauer gespannt auf den 2. Durchgang beim Ski Weltcup im Riesenslalom in Ofterschwang. Gerade die vielen Schüler aber auch viele Fans aus dem In- und Ausland feuerten die 30 besten Riesenslalom Damen aus dem 1. Durchgang freenetisch an.
Tina Maze führt nach 1. Durchgang
Nach dem ersten Durchgang im Riesenslalom in Ofterschwang sind die Favoritinnen vorne zu finden. Tina Maze aus Slowenien nutzte die Startnummer eins perfekt aus: Ihre Zeit von 1:19,18 Minuten wurde von keiner anderen Läuferin mehr gefährdet. Am nächsten kam noch die Führende im Riesenslalom-Weltcup Kathrin Zettel (Österreich), die 0,38 Sekunden langsamer war. Auf den weiteren Plätzen folgen Manuela Moelgg (Italien), Elisabeth Görgl (Österreich) und Tanja Poutiainen (Finnland). Beste deutsche Läuferin ist die zweifache Junioren-Weltmeisterin Viktoria Rebensburg. Mit Startnummer 20 fuhr sie noch auf den achten Platz vor. Nicht so gut lief es für Kathrin Hölzl und Maria Riesch. Die Weltmeisterinnen belegen die Plätze 12 (Hölzl/+2,25) und 13 (Riesch/+2,40). Die Erste im Gesamt-Weltcup, Lindsay Vonn (USA), liegt als Neunte (+1,89) in Lauerstellung. Insgesamt war der erste Durchgang von großen Zeitabständen gekennzeichnet. Nur fünf Fahrerinnen platzierten sich innerhalb einer Sekunde. Der Abstand zwischen Platz 30 und und zehn beträgt aber nur 1,77 Sekunden: für Spannung im zweiten Durchgang (Start 13 Uhr) ist also gesorgt.
Stimmen nach dem 1. Durchgang:
Tanja Poutiainen (Finnland, Rang 5): Es ist ein sehr schöner Kurs, nicht zu eisig, nicht zu weich. Man sieht, dass der Hang den Läuferinnen alles abverlangt. Das sieht man an den Zeitrückständen. Ich werde im zweiten Durchgang noch einmal alles geben. Der Rückstand auf meine ärgste Konkurrentin Kathrin Zettel ist ja nicht so groß.
Viktoria Rebensburg (Rang 8): Ich bin schon sehr zufrieden. Oben am Start habe ich im Fernsehen zugeschaut und gedacht, das ist ein echt krasses Nummernrennen. Aber die Piste war okay. Nur irgendwie war es schwer, schnell zu sein. Mit Startnummer 20 auf Rang 8 zu fahren, ist schon cool. Für mich war es sicher gut, dass ich hier vor einer Woche noch mal trainiert habe.
Kathrin Hölzl (Rang 12): Es hat sich komisch angefühlt. Ich bin irgendwie von Tor zu Tor langsamer geworden.
Maria Riesch (Rang 13): Das war ein durchschnittlicher Lauf von mir. Ich hätte frecher und gerader fahren müssen. Die Piste hat sich gut angefühlt. Aus meiner Sicht war es kein Startnummern-Rennen. Die jetzt vorn sind, sind eben auch die besten. Meine Erkältung hat mir schon etwas zu schaffen gemacht.
Deutsche Läuferinnen mit Rückstand
Nicht ganz glücklich sind die deutschen Läuferinnen mit dem ersten Durchgang. So liegen im Moment vor Ende des ersten Durchgangs Kathrin Hölzl (Foto) und Maria Risch auf dem 12. und 13. Platz. Aber es ist noch alles drin, es gibt noch einen zweiten Durchgang.
Stimmung im Stadion
Ganze Schulklassen sind angereist, um die Wettläuferinnen im Skistadion in Ofterschwang anzufeuern. Und sie verbreiten mit ihren Tröten eine Riesen Stimmung im Stadion. Jede Läuferin wird angefeuert und auf einer Welle der Euphorie den Steilhang ins Ziel getragen.
Eröffnet wurde der Skiweltcup im Riesenslalom in Ofterschwang mit Fahnen der teilnehmenden Nationen, die von Skiclubkindern der örtlichen Skivereine Ofterschwang und Gunzesried ins Ziel gefahren wurden. Alphornbläser der Blaskapelle Bihlerdorf-Ofterschwang stimmten mit ihren traditionellen Instrumenten ein.
Alles ist bereit zum FIS Riesenslalom in Ofterschwang
Zum Riesenslalom, dem ersten Wettbewerb beim Weltcup in Ofterschwang ist alles bereit. Das Pistenkommando hat fast die ganze Nacht durchgearbeitet, Rutschkommandos hatten die Aufgabe, dem frisch gefallenen Schnee aus der Rennstrecke zu befördern. Und jetzt warten wir auf die zahlreichen Zuschauer, die sich hier angekündigt haben. Oben am Berg ist jetzt schon eine klare Sicht und auch im Zielbereich ist die Sicht nahezu perfekt.
Auch der Bürgermeister der Gemeinde Ofterschwang, Alois Ried und der ASV Vorsitzende Herbert John begutachten noch alles genau.
Weltmeisterinnen begeistert empfangen
Großer Bahnhof: Die DSV-Weltmeisterinnen Maria Riesch (Slalom), Kathrin Hölzl (Riesenslalom) und Viktoria Rebensburg (Gold im Riesenslalom und Super G bei der Junioren-WM) sind am Donnerstag Abend in Ofterschwang begeistert empfangen worden. 45 Nachwuchs-Skiläufer aus den Skiclubs SC Ofterschwang und SC Gunzesried klatschten bei der Ankunft ihrer Idole im Hotel Sonnenalp, dem DSV-Mannschaftsquartier, kräftig Beifall. Riesch, Hölzl und Rebensburg bedankten sich auf ihre Art: Sie gaben geduldig Autogramme auf alles, was ihnen entgegengestreckt wurde: Helme, Jacke, Poster und T-Shirts. Maria Riesch freute sich über den herzlichen Empfang: "Es macht immer Spaß fröhliche Kinder zu sehen".
Stimmen aus der DSV-Pressekonferenz vor den beiden Rennen in Ofterschwang
Maria Riesch: Die Saison ist zwar schon lange, aber ich bin immer noch gut in Form. Nach den Speed- Wettbewerben in Tarvisio und Bansko kam das Techniktraining in letzter Zeit etwas zu kurz. Der Hang am Ofterschwanger Horn kommt mir aber entgegen. In der Sonnenalp sind wir bestens untergebracht. Ich bin mit Katrin Hölzl in der Gold-WG. Unser Zimmer ist ja größer als meine Wohnung! (lacht) Seit fast drei Wochen laboriere ich an einer leichten Erkältung. Heute hats mich ein bisserl mehr erwischt. Ich hoffe, dass die Luft morgen reicht für zwei Läufe. Ich nehme derzeit sogar Antibiotika und versuche nachmittags zu schlafen. Die Spannung ist auch am Ende der Saison noch da. Ich habe seit Wochen täglich entweder Training oder Rennen, da kommt man nicht aus dem Tritt. Natürlich motiviert so ein Heimrennen zusätzlich. Für mich wäre es natürlich schön, wenn ich am Samstag den Slalom-Weltcup hole. Dann ist der Druck beim Saisonfinale in Are nicht so hoch.Aber die 140 Punkte Vorsprung müssten reichen.
Kathrin Hölzl: Die Zeit nach dem WM-Titel war stressig, aber auch schön. Es gab einige Empfänge und auch das Feiern kam nicht zu kurz. Besonders toll war es, als mich mein Bruder und meine Mutter vom Flughafen abgeholt haben. Darüber reden, sich das alles nochmal am Fernsehen anzuschauen , das war schopn bewegend und schön. Mittlerweile hab ich registriert so ein Weltmeistertitel kann einem keiner mehr nehmen. Vergangene Woche habe ich aber auch schon wieder hier in Ofterschwang trainiert. Diese Woche war ich bei der Zollweltmeisterschaft in Kranjska Gora am Start. Es lief ganz gut: im Riesenslalom bin ich hinter Denise Karbon und Manuela Mölgg Dritte geworden, im Slalom dann aber ausgeschieden.
Viktoria Rebensburg: Ich will beim Riesenslalom einfach ein gutes Ergebnis für mich erzielen und dabei den Schwung von Garmisch mitnehmen. Ich achte weniger auf die Platzierung, sondern ich will einfach technisch gut Ski fahren. Nach der Titelverteidigung im Riesenslalom war ich bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Super-G Rennen locker. Das hat sich ja dann auch ausgezahlt!
Mathias Berthold, Bundestrainer: Den Heimrennen in Ofterschwang sehe ich sehr zuversichtlich entgegen. Die Kathi startet am Freitag als Weltmeisterin in den Riesenslalom; eine geile Sache. Viki ist in einer Topform und Maria hat am Donnerstag beim Riesenslalom-Training einen guten Eindruck hinterlassen. Im Slalom hat Maria mit ihrem WM-Titel und vier Einzelsiegen schon gezeigt, dass mit ihr zu rechnen ist. Wir sind die Slalom-Nation Nummer eins. Einmal hatten wir in dieser Saison 8 Läuferinnen unter den besten 24. Wenn wir so etwas hier wieder schaffen könnten, wäre das traumhaft.
Hochspannung in Ofterschwang
Hochspannung versprechen die beiden Weltcup-Rennen in Ofterschwang: Beim morgigen Riesenslalom und dem Slalom am Samstag kann in den Disziplinenwertungen aber auch im Gesamtweltcup bereits eine Vorentscheidung fallen. Im Riesenslalom (Beginn 1. Lauf: 10 Uhr; 2. Lauf: 13 Uhr) hat die Österreicherin Kathrin Zettel derzeit gerade einmal einen Punkt Vorsprung vor Tanja Poutiainen aus Finnland. Doch auch die neue Weltmeisterin Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen will ein Wort um den Tagessieg mitsprechen. Neben ihr starten noch Maria Riesch, die frischgebackene Doppelweltmeisterin der Junioren, Viktoria Rebensburg, und Barbara Wirth für das Team des Deutschen Ski-Verbandes (DSV).
Im Slalom (Start ebenfalls um 10 Uhr) wird der Weg nur über Weltmeisterin Maria Riesch führen. In vier der bisherigen sieben Saisonrennen stand sie ganz oben auf dem Siegespodest. Ihre Freundin Lindsay Vonn (USA) liegt bereits 140 Punkte hinter Riesch im Slalom-Weltcup. Doch Vonn wird ihr Augenmerk eher auf die Verteidigung der Führung im Gesamtweltcup legen, wo sie derzeit 389 Punkte vor Riesch liegt. Besonderes Augenmerk im Slalom wird auch auf Lokalmatadorin Christina Geiger vom SC Oberstdorf liegen.
Der Neuschnee, der am Donnerstag Mittag einsetzte, stellt die Organisatoren vor ganz besondere Herausforderungen. Zusätzlich zu den ohnehin schon eingeteilten 170 Pisten-Arbeitern aktivierten Rennleiter Florian Beck und Pistenchef Peter Pöppel weitere 60 Freiwillige, die nun im 24-Stunden-Betrieb die 1245 Meter lange Strecke ununterbrochen vom Schnee befreien. Das Rutschkommando wird auch nachts in drei Schichten (18 bis 22 Uhr / 22 bis 02 Uhr / 02 bis 06 Uhr) aktiv sein und alles dafür tun, dass die Rennen in Ofterschwang trotz schwieriger Witterungsverhältnisse ordnungsgemäß stattfinden kann.
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Ski-Weltcup Ofterschwang/Allgäu Organisationskomitee e.V. Panoramaweg 11 A, D-87527 Ofterschwang, Telefon +49 (0) 83 22 / 8090 300, Telefax +49 (0) 83 22 / 8090 301, E-Mail info@weltcup-ofterschwang.de |
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