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Liebe Skisportfreunde
es war uns eine Freude, Sie hier im Allgäu begrüßen zu dürfen. Wir konnten in diesem Jahr nun schon zum vierten Mal die Spitze des alpinen Skisports in Ofterschwang willkommen heißen. Seit dem letzten Weltcup 2006 haben wir alles getan, um wiederum optimale Voraussetzungen für ein weiteres gelungenes Weltcup-Wochenende zu schaffen. Umso mehr haben wir uns gefreut, auch dieses Jahr diese begehrte Veranstaltung am Ofterschwanger Horn durchführen zu können. Mehr als 95 Athletinnen aus 23 Nationen sind in Ofterschwang an den Start gegangen. Wieder haben die weltbesten Skifahrerinnen Höchstleistungen am Ofterschwanger Horn gezeigt und internationales Flair in Ofterschwang und im Allgäu verbreitet
Über 430 freiwillige Helfer aus der ganzen Region haben für einen reibungslosen Ablauf in allen Bereichen gesorgt. Wir hoffen, dass Sie sich bei uns wohl gefühlt haben und wir Ihre Erwartungen an ein gelungenes Sportgroßereignis erfüllen konnten. Wir freuen uns schon jetzt auf ein baldiges Wiedersehen in Ofterschwang im Allgäu.
Herzliche Grüße,.
Karlheinz Fässler - President, Stefan Huber - Secretary General Ski-Worldcup Ofterschwang/Allgäu Organizing Commitee e.V
Ofterschwang blickt auf erfolgreiches Wochenende zurĂĽck
Die 2000-Seelen-Gemeinde Ofterschwang ist „auf dem besten Weg, ein Klassiker im Ski-Weltcup zu werden“. Das behaupten nicht die Ofterschwanger selbst, sondern kein Geringerer als FIS-Marketingdirektor Christian Knauth. Auch an diesem Wochenende präsentierte sich der Weltcup-Ort im Oberallgäu erneut von seiner schönsten Seite. Insgesamt über 15.000 begeisterte Zuschauer, strahlend blauer Himmel (zumindest am Samstag) und sportlich hochklassige Wettbewerbe – das ist die Bilanz von Ofterschwang.
Das sportliche Geschehen war klar von den Frauen des Österreichischen Skiverbandes dominiert. Im Riesenslalom belegten sie hinter Siegerin Denise Karbon die Plätze zwei bis vier. Und auch am Sonntag hatten sie mit Siegerin Marlies Schild und der Drittplazierten Nicole Hosp die Übermacht.
Hosp baute ihre Weltcup-Gesamtführung mit den Plätzen zwei und drei auf 126 Punkte aus. Ihre ärgste Verfolgerin ist nach wie vor die Amerikanerin Linsey Vonn.
Auch das Lob der Funktionäre und Athletinnen für eine perfekt präparierte Piste war groß. „Wir wollen schnell wieder hier herkommen“, sagte FIS-Renndirektor Atle Skaardal. Auch die Organisatoren vor Ort war hochzufrieden: „Sowohl organisatorisch als auch vom Zuschauer-Interesse her sind wir sehr zufrieden“, sagte Generalsekretär Stefan Huber. Präsident Karlheinz Fässler, der seinen Rücktritt als OK-Chef angekündigt hatte, vergaß nicht, den Erfolg des Ofterschwanger Weltcups den 430 freiwilligen Helfern zuzuschreiben. „Ohne dieses Engagement wäre ein Weltcup in einem 2000-Einwohner-Ort nicht denkbar.“
Stimmen nach dem Slalom
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Marlies Schild:
"Für mich ist der Spaß am Skifahren das Wichtigste. Dann kommen die Erfolge von alleine. Ich konnte im zweiten Durchgang nicht auf Sicherheit fahren, das geht nicht gut. Das kann man im Weltcup nicht."
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Therese Borssen:
"Ich bin sehr glücklich über den zweiten Platz, nachdem ich schon einige Male auf dem vierten Platz gelandet bin. das gibt mir viel Selbstvertrauen für die kommenden Rennen. Es ist ein schönes Rennen hier, der Kurs ist schön und alles ist sehr schön. Nach dem ersten Lauf habe ich alles riskiert und es hat sich ausgezahlt. Normalerweise bin ich im Flachen besser, aber hier auch im Steilen. Da bin ich gut gefahren heute."
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Nicole Hosp:
"Die Gesamt-Weltcupführung ist schön, aber dies kann auch schnell wieder weg sein, wenn man ein schlechtes Wochenende hat wie in Cortina. Ich bin sehr glücklich über den dritten Platz und es ist wichtig, dass ich die Punkte gestern und heute mitgenommen habe. Derzeit läuft es sehr gut für mich, aber es ist schwierig, Prognosen abzugeben. Alles ist so dicht beisammen, bei einem kleinen Fehler kann schnell alles vorbei sein."
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Maria Riesch:
"Ich bin mittelmäßig zufrieden. Ich habe wieder ein solides Ergebnis in den Top 10 gezeigt. Heute war es nicht richtig schlecht, aber auch nicht richtig gut. Ich muss zugeben, dass ich vor dem zweiten Lauf mal wieder richtig nervös war, denn ich bin ja gestern schon ausgeschieden und wollte es nicht noch mal erleben. Es ist ja ein Heimrennen und da will man schließlich gut fahren. Die Piste war sensationell gut, die Leute hier waren super und die Stimmung war toll. Wir können uns mit unseren Weltcuprennen in Deutschland wirklich sehen lassen. Insgesamt waren bei mir beide Läufe nicht stabil genug. Nach dem Rennen war ich aber schon erleichtert, dass ich wieder ein gutes Ergebnis im Slalom geschafft habe."
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Monika Bergmann:
"Mein zweiter Lauf war in Ordnung. Das ist mein bestes Ergebnis in diesem Winter, aber ich bin ja noch nicht so viel gefahren. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden und ich hatte Spaß bei meinem Lauf. Im ersten Lauf bin ich nicht so richtig reingekommen und hatte ein paar Fehler dabei. Sonst bin ich aber zufrieden. In dieser Saison habe ich aber noch nicht so richtig gezeigt, was ich kann."
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Wolfgang Maier:
"Heute war es nicht die ganz große Wiedergutmachung für den Riesenslalom gestern, aber die positive Tendenz der Techniker-Mannschaft hat sich wieder bestätigt. Es war heute erneut eine gute mannschaftliche Leistung. Bei der Maria fehlen noch einige Kleinigkeiten, um konstant unter die ersten fünf zu kommen. Aber sie etabliert sich jetzt auch im Slalom ganz vorne und von daher ist es schon in Ordnung."
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Mathias Berthold:
"Mannschaftlich war das wieder okay, aber wir sind einfach nicht schnell genug Ski gefahren. Wir haben uns als Mannschaft jetzt so um die Plätze 15 bis 20 etabliert. Aber ein Ausreißer wäre mal gut, außer von der Maria. Wir haben gute Läufe, bringen die aber nicht richtig ins Ziel. Es wäre mal an der Zeit, dass wir mal vorne reinfahren mit ein paar Läuferinnen. Einige wie die Fanny Chmelar oder Kathrin Hölzl müssten den nächsten Schritt machen, aber das gestaltet sich schwierig."
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Marlies Schild gewinnt Slalom in Ofterschwang
Die Österreicherin Marlies Schild hat vor 7.500 Zuschauern den Slalom in Ofterschwang gewonnen. Schild war bereits nach dem ersten Durchgang in Front und behielt im Finale die Nerven. Trotz zweier Fehler im unteren Teil verteidigte sie ihren Vorsprung aus Durchgang eins und gewann in 1:40,85 Minuten. Auf den zweiten Platz fuhr Therese Borssen aus Schweden, die nach dem ersten Lauf noch Vierte war und einen Rückstand von 0,42 Sekunden auf Schild hatte. Mit Laufbestzeit im Finale schob sich Nicole Hosp (AUT) noch auf den dritten Rang und erreichte wie schon gestern beim Riesenslalom erneut das Podest.
Beste Deutsche am Sonntag war Maria Riesch aus Partenkirchen, die auf dem achten Rang am Ende landete. Monika Bergmann hatte einen guten zweiten Lauf und wurde Neunte. Kathrin Hölzl kam auf den 15. Rang, während Fanny Chmelar 18. wurde. Carolin Fernsebner als 21. komplettierte das gute deutsche Mannschaftsergebnis. Susanne Riesch schied im Finale aus.
Stimmen nach dem ersten Durchgang Slalom
Maria Riesch: (Foto)
"Ich bin mit meinem Lauf nicht ganz zufrieden. Oben hatte ich eine gute Zeit, dann habe ich wieder die Einfahrt in den Steilhang verpatzt. Aber ich habe weiter gekämpft und bin im Kurs geblieben. Insgesamt wäre aber mehr drin gewesen, aber die Zeitabstände sind sehr gering, wenn man mal die Marlies Schild rausnimmt. Ich muss im Finale eine gute Mischung aus Attacke und Sicherheit finden. Die Piste hält sehr gut, so wie gestern."
Monika Bergmann:
"Ich werde versuchen, im Finale voll anzugreifen. Was anderes gibt es hier nicht. Die Top 10 sind auf jeden Fall das Ziel. Aber von einem sehr guten Lauf war ich im ersten Durchgang weit entfernt."
Lindsey Vonn:
"Es tut mir sehr weh, hier auszuscheiden, aber es kommen noch viele Rennen und ich hoffe, dass ich dort noch viele Punkte einfahren kann."
Marlies Schild fĂĽhrt nach erstem Durchgang
Die Österreicherin Marlies Schild führt nach dem ersten Durchgang des Slaloms beim Ski-Weltcup in Ofterschwang. Schild gelang ein Traumlauf und fuhr damit einen großen Vorsprung von 0,86 Sekunden vor der Zweitplatzieren, Veronika Zuzulova aus der Slowakei, heraus. Tanja Poutiainen aus Finnland liegt nach Durchgang eins auf Rang drei mit einem Rückstand von 0,95 Sekunden.
Auf den weiteren Plätzen liegen die Athletinnen dicht beieinander. So hat die beste Deutsche nach dem ersten Durchgang, Maria Riesch aus Partenkirchen, auf dem achten Rang 1,34 Sekunden Rückstand. Auch Monika Bergmann (Platz 12, +1,90), Kathrin Hölzl (20, + 2,62), Susanne Riesch (21, + 2,79), Carolin Fernsebner (22, + 3,03) und Fanny Chmelar (24, + 3,12) vom DSV qualifizierten sich für das Finale. Monika Springl, Nina Perner und Katharina Dürr verpassten den Sprung in den zweiten Durchgang.
Das Finale des Slaloms mit sechs deutschen Damen beginnt um 12.30 Uhr.
Slalomartistinnen gehen an den Start - Erster Durchgang kann beginnen
Um 09.30 Uhr gehen heute die besten Slalomfahrerinnen der Welt in Ofterschwang an den Start und werden ihr Können im Stangenwald zeigen. Die Besichtigung der Athletinnen fand bereits statt und dem ersten Durchgang, den die Tschechin Sarka Zahrobska eröffnen wird, steht nichts mehr im Weg. Die ersten Zuschauer sind bereits an der Strecke und freuen sich auf einen weiteren, spannenden Weltcup-Tag.
Insgesamt neun deutsche Athletinnen sind mit von der Partie und werden versuchen, vor dem tollen Publikum in Ofterschwang gute Leistungen zu bringen und vorne mitzufahren.
Nach Auslosung fĂĽr den Slalom: Ă–SV-Damen in der Favoritenrolle
Losglück hatten die Damen des Österreichischen Skiverbandes für den Slalom am Sonntag (9.30 Uhr/12.30 Uhr). Marlies Schild geht mit der frühen Startnummer zwei ins Rennen, Nicole Hosp greift als Vierte ins Rennen ein. Die Tschechin Sarka Zahrobska wird das Rennen eröffnen. Weniger zufrieden war Maria Riesch mit dem Los: die Garmischerin hat die späte Startnummer 14. „Trotzdem will ich meinen Patzer vom Riesenslalom beim Slalom am Sonntag wiedergutmachen“, kündigte die 23-Jährige an. Unter den insgesamt 59 Starterinnen aus 21 Nationen sind insgesamt neun Athletinnen des DSV. Neben Riesch starten Monika Bergmann (Startnummer 19), Kathrin Hölzl (22), Fanny Chmelar (27), Susanne Riesch (32), Katharina Dürr (34), Nina Perner (39), Monika Springl (40) und Carolin Fernsebner (44).
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